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Zweite Ausgabe - "Sprache und Zeichen"

In der Zweiten Ausgabe zum Thema "Sprache und Zeichen" nähern sich die Autoren diesen beiden Begrifflichkeiten auf unterschiedliche Art und Weise und unternehmen ihrerseits den Versuch einer Definition. 

  • Roman Singendonk diskutiert in seinem Essay "Die Sprache der Dinge - zur Bedeutung von Museumsobjekten für den gesellschaftlichen Diskurs" den stetigen Wandel der Museen in Hinblick auf gesellschaftlicher Anforderungen. Hierbei konzentriert er sich auf die ausgestellten Objekte und die Art und Weise ihrer gesellschaftlichen Wirkungskraft. 
  • Der philosophisch-theologische Beitrag "Der Körper und die religiöse Sprache" von Mahdi Esfahani behandelt die Entstehung der religiösen Sprache in Abhängigkeit des menschlichen Körpers. Hierbei geht der Autor von der These aus, dass der Mensch nur aufgrund seiner körperlichen Beschaffenheit die Sprache zu verstehen vermag. 
  • Hartmut Zinser schafft mit seinem Artikel "Säkularisierung - Wiederkehrt der Religionen - Postsäkularismus" einen soziologischen Blick auf den Säkularisierungsprozess innerhalb der europäischen Gesellschaften. Hierbei bespricht der Autor  die Konsequenzen für eine moderne, postsäkulare Gesellschaft, wenn Religionen den Anspruch auf eine gesellschaftliche Mitbestimmung fordert. 
  • Kamil Öktem geht in seinem Beitrag "Sprachwissenschaft und Theologie (kalām)  als exegetische Prämisse und Verstehenskontext in dem Korankommentar at-Tafsīr al-kabīr des Faḫr ad-Dīn ar-Rāz am Beispiel der Gottesschau in Q 6:103" der Bedeutung der Sprachwissenschaft für die Schriftauslegung nach und gibt eine Übersicht ihre verschiedenen methodischen Ansätze wieder. 
  • Der Artikel "Mīr Dāmād und die Schule von Isfahan - Einheit und Differenz von Philosophie, kalām und Überlieferung" von Sedigheh Khansari Mousavi zeigt die beinahe bedingte Beziehung zwischen Theologie und Philosophie, in dem die Autorin die im kalām geführten Debatte um die Handlungstheorie und das Prinzip der Kausalität erörtert. 
  • Ali Asghar Mosleh bespricht in seinem Artikel "Beyond cultural barriers, Islamic mysticism and intercultural insights" die Überwindung kultureller Barrieren und den Umgang mit "Anderen bzw. Fremden". Darin beleuchtet der Autor die Rolle der Mystik und ihre Bedeutung für den interreligiösen bzw. interkulturellen Dialog. Hierfür untersucht er die Gründe der Entstehung der islamischen Mystik und ihre Entwicklung im Iran.
  • Der studentische Beitrag über den göttlichen burhān im Kontext der Josefgeschichte (Q 12:24) von Maassouma Dabbous untersucht die etymologische und exegetische Bedeutung des sogenannten "Zeichens", welches Joseph bei der Verführung Zulaiḫās begegnete. Die Autorin untersucht ihre Bedeutungsmöglichkeit anhand dreier unterschiedlicher Korankommentare, die jeweils eigene Antworten geben. 

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Die Zeitschrift erscheint halbjährig und kostet 10 Euro (8 Euro bei einem Abonnement).
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