Lange Nacht der Religionen 2018

Am Samstag, den 8. September nahm das Al-Mustafa Institut erstmalig an der Langen Nacht der Religionen teil.  Das Institut und 96 weitere verschiedene religiöse Gemeinschaften öffneten an jene Nacht ihre Türen für Menschen jeden Glaubens.

Eröffnet wurde die Lange Nacht der Religionen mit einer Koranrezitation sowie Kaffee und Tee. Der Institutsleiter Dr. Mahdi Esfahani hielt den ersten Vortrag des Abends. Durch ein rationales Modell versucht er die Bedeutung von Religiosität im 21. Jahrhundert darzustellen. Dieses beschreibt Religiosität als eine Art Niederwerfung gegenüber Regeln, wodurch unsere Bedürftigkeiten beseitigt werden. In diesem Sinne könne niemand nicht religiös sein. 

 

 

 

Nach einer gemeinsamen Kaffeepause und einer musikalischen Einlage, dockt Oliver Malik, Bachelorabsolvent der islamischen Theologie, an jenem Vortrag mit schiitischen Überlieferung und Koranversen an. Er kommt zum Ergebnis, dass Muslime, die sich an die religiösen Gebote halten, ein lebendiges Glied der Gesellschaft und ein leuchtendes Beispiel für Integration seien.

Von 19:15-20:00 Uhr fand ein gemeinsames Abendessen statt.
Am Anschluss erfolgte eine Podiumsdiskussion, die die Frage behandelte, was es bedeutet religiös zu sein. Durch die Anwesenheit von Leuten unterschiedlicher Religionen, wurde jene Frage aus allen möglichen Perspektiven beleuchtet und diskutiert.

 

Programm:
17:00 – 17:15 Uhr Koranrezitation
17:15 – 18:00 Uhr Kinderprogramm und Vortrag
18:00 – 18:30 Uhr Kaffeepause mit musikalischen Angeboten aus muslimischen Ländern
18:30 – 19:15 Uhr Vortrag mit Kinderbetreuung
19:15 – 20:00 Uhr gemeinsames Abendessen (kulinarisches Angebot aus muslimischen Ländern)
20:00 – 20:45 Uhr Gemeinschaftsgebet
20:45 – 22:00 Uhr Podiumsdiskussion