5. Abend der Philosophie: Homo Politicus

Aktuelle Veranstaltung des Instituts…

Konzepte des Homo Politicus, des Menschen als politisches Wesen, findet man bereits in der Antike.

In die deutsche Sprache ist das Fremdwort Zoon politikon, dessen Bedeutung der Duden mit „der Mensch als soziales, politisches Wesen“ umschreibt, eingegangen. Die Konzeption des Zoon politikon stammt von Aristoteles und basiert auf seiner Auffassung von der Teleologie. Demnach ist das Telos jedem Menschen von Natur aus eingepflanzt, weshalb er zur Vervollkommnung in Form der Staatenbildung determiniert ist. Der Mensch kann nur in der Polis das gute Leben verwirklichen und sein Potential ausschöpfen. Ansätze des Zoon politikon findet man bereits vor Aristoteles, wie in Platons Politeia, wo der Staatsmann als ein dem Vorbild der Götter nacheiferndes Wesen erscheint.

Auch in unserem Abend der Philosophie, Theologie und Mystik wird bis in die Antike zurückgegangen und so gewissermaßen der Bogen von der Antike bis in unsere Tage gespannt: Der erste Vortrag thematisiert Sokrates als homo politicus. Unser Thema wird im weiteren Verlauf mit der Theologie verknüpft, in dem in einem Beitrag die Glaubenden als Bürger zweier Welten beschrieben werden. Mit dem Vortrag „Sprachbilder moderner Staatlichkeit: Emanzipatorische Rhetorik und souveräne Politik“ sind wir dann endgültig in der Gegenwart angelangt. Mit den Schwierigkeiten der Politik in unserer Zeit beschäftigt sich anschließend der Beitrag „Verwalten statt Regieren – Der bürgerliche Traum vom Ende der Politik. Abschließend wird zu unserem Thema die Frage aufgeworfen, ob der Mensch überhaupt nicht politisch sein kann.

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