Feier zur Begrüßung des neuen Jahrgangs

Das al-Mustafa Institut veranstaltete am 14.04.2018 eine Feier zur Begrüßung des neuen Jahrgangs und des einjährigen Bestehens des Instituts im Ariana Event-Center in der Wilmersdorferstr. 54, 10627 Berlin. Eingeladen waren die Studierenden des 1. und 2. Jahrgangs sowie ausgewählte Gäste.

 

Von 18:15 bis 19:00 Uhr wurden die Türen für die neuen Studierenden geöffnet. Sie wurden gesondert begrüßt und in ihren neuen Studienalltag eingeführt. Prof. Dr. Mahdi Esfahani, Institutsleiter und Dozent für Glaubensgrundlagen und Ethik, stellte jede Lehrveranstaltung und die dazugehörigen Prüfungsformen vor, damit die Studierenden genau Bescheid wissen, was sie im Lauf des Semesters erwartet. Er gab einen kurzen Einblick in die Lehrthemen der einzelnen Kurse und machte die Mitarbeiter und Dozenten bekannt. Im Anschluss hieran stellte Herr Michael Nestler, Mitarbeiter des Instituts, das Modul- und Semesterhandbuch vor und informierte die Studierenden über weitere Formalitäten wie Studiengebühren, Stipendienanträge usw.

 

 

 

Um 19:00 Uhr fand der offizielle Einlass statt und die restlichen Gäste wurden mit Kaffee und Gebäck begrüßt. Ebenso war ein Fernsehteam eines religiösen Senders anwesend, der Interviews über die Notwendigkeit eines islamischen Instituts in Deutschland führte. Hierzu wurden sowohl die Studierenden als auch die Dozenten und Mitarbeiter befragt.
Um 19:30 Uhr fing dann offiziell der erste Programmpunkt an. Die Moderation der gesamten Veranstaltung übernahm der Institutsleiter.Mit einer Koranrezitation von Mohammad al-Hakim wurden die darauffolgenden Kurzvorträge eingeleitet.

 

 

 

Den ersten Vortrag hielt Prof. Dr. Mahdi Esfahani, der über das einjährige Bestehen des Instituts sprach und die Anwesenden über den weiteren Verlauf der Veranstaltung informierte. Er vermittelte den Anwesenden den Vorzug eines Studiums der Islamischen Theologie und gab zu bedenken, dass der Anfang eines solchen Studiums auf einer Gotteserfahrung beruhe. Ziel sei es, sein Leben auf Basis jener Erfahrung aufzubauen und das göttliche Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

 

 

Prof. Dr. Michael Borgolte, Gründungsbeauftragter für das Institut für Islamische Theologie an der Humboldt-Universität Berlin, betonte in seinem Vortrag die Wichtigkeit der Islamischen Theologie in Deutschland und betrachtete dies aus einer sozial-gesellschaftlichen Perspektive. Ein solches Studium stelle einen bedeutsamen Integrationsfaktor für Muslime in der nicht-muslimischen Mehrheitsgesellschaft dar und sei ein besonderes Zeichen für das gesellschaftliche Miteinander.Zum Schluss hielt Hussein Leibner, Dozent für Arabisch, einen Vortrag über die Bedeutung von Wissen und Wissenschaft in der islamischen Tradition und unterstrich dabei, dass der Erwerb von Wissen immer im Dienste der Ethik stehe.Nach einem Gemeinschaftsgebet wurde der Abend dann mit einem gemeinsamen Essen und bei gemütlichem Beisammensein beschlossen.